SEO-Reporting: Was kann und was muss enthalten sein?

SEO-ReportSuchmaschinenoptimierung ist kein einmaliges Unterfangen, das einer Website sofort ein bestimmtes Ranking in Google & Co. verschafft, sondern ein zeitaufwändiger Prozess, der sich über längere Zeiträume hinweg erstreckt. Ranking-Faktoren verändern sich ebenso wie die Konkurrenz, sodass SEO-Maßnahmen regelmäßiger Pflege bedürfen.

Um die kontinuierlichen Veränderungen und Auswirkungen der von einer SEO-Agentur durchgeführten Maßnahmen verfolgen zu können, sind regelmäßige, transparente Reportings wichtig. Wie stehe ich mit meiner Website in den Google-Rankings? Wie viele Verlinkungen existieren auf meine Seite? Diese, und noch weitere Informationen sollten aus regelmäßigen SEO-Reports hervorgehen.

Kernbestandteile eines guten SEO-Reports

Besucherzahlen als Maß für die potenzielle Kundschaft

Das Ziel jeder Suchmaschinenoptimierung sollte darin bestehen, möglichst viele potenzielle Kunden auf die eigene Website zu bringen. Daraus ergibt sich schon fast von selbst, dass eine regelmäßige Analyse der Besucherzahlen unabdingbar ist, um den Fortschritt der SEO-Maßnahmen zu verfolgen. Eine grafische Bilanz über einen Zeitraum von mehreren Monaten gibt Aufschluss darauf, ob sich die Bemühungen gelohnt haben und die gesteckten Ziele erreicht worden sind. Da Besucherzahlen jedoch das Resultat einer Summe verschiedener Einflüssen sind,  müssen in einen guten Report auch weitere Faktoren miteinbezogen werden.

Besucherverlauf

Keyword-Rankings

Einige SEO-Optimierungen zielen darauf ab, das Ranking für wichtige Kernbegriffe zu erhöhen, um mit seiner Webpräsenz  möglichst in die Top 10  in den Suchergebnissen zu gelangen. Zwar kann man den gesamten Erfolg nicht nur durch Keyword-Rankings bemessen. Sie bieten allerdings Anhaltspunkte dafür, wie die erfolgten Off- und Onpage-Optimierungen bei den Suchmaschinen Wirkung zeigen. Weiterhin ist es interessant zu wissen, welchen Einfluss die Keywords auf den gesamten SEO-Traffic haben und welches Potenzial noch offen steht. Dadurch können leicht Schwerpunkte für die Suchmaschinenoptimierung gesetzt werden.

Externe Verlinkungen spiegeln die Popularität einer Website wider

Als Hauptbestandteil der Offpage-Optimierungen sind Qualität und Quantität der Verlinkungen von externen Seiten die Kriterien, um die Popularität der eigenen Website und deren Integration im Netz zu verfolgen. Da Google diesem Ranking-Faktor einer sehr große Bedeutung beimisst, sollte ein SEO-Report entsprechende Informationen dokumentieren. Auch lässt sich meist ein Zusammenhang zwischen der Verlinkungsanzahl und den Besucherzahlen erkennen.

SEO-Report: Welche Informationen ergänzen den Bericht?

Die aufgeführten Faktoren können mit weiteren Kennzahlen erweitert werden, um ein aussagekräftigeres Gesamtbild des Status quo zu schaffen. Dazu können beispielsweise alle in einem bestimmten Zeitraum durchgeführten SEO-Maßnahmen (z.B. bezogen auf einen Monat) aufgelistet werden. Dies macht die Veränderungen auch im Nachhinein nachvollziehbar und trägt zur Transparenz der Optimierungen bei.

Ebenso hilfreich können Daten aus Google Analytics sein – etwa prozentuale Absprungraten von Besuchern bestimmter Unterseiten, die eine Aussage über die Qualität des Website-Contents ermöglichen. Google möchte qualitative Webseiten weit oben platzieren, daher sind auch diese Daten für die Optimierung zu berücksichtigen. In dem monatlichen SEO-Report können diese beispielsweise für den Kunden aufgeführt werden.

Fazit

Um erfolgreich Suchmaschinenoptimierung betreiben zu können, ist eine regelmäßige Berichterstellung nicht nur hilfreich, sondern auch notwendig. Wichtige Parameter wie Verlinkungsanzahl und Besucherzahlen spiegeln dabei die Fortschritte wider und sind aus diesem Grund das A und O in einem aussagekräftigen SEO-Report. Natürlich können auch noch weitere, zusätzliche Datenquellen herangezogen werden – im Falle eines monatlichen Reports kann dies aber auch schnell zu Unübersichtlichkeit führen.

Für Unternehmen ist Transparenz  in jedem Gebiet wichtig, jedoch in der Suchmaschinenoptimierung ganz besonders, da die Arbeit schwer nachvollziehbar ist. Demnach sollte jede SEO-Agentur mindestens den SEO-Traffic und die Rankings in Google reporten. Haben Sie noch Anregungen bzw. Vorschläge für weitere Datenquellen für das SEO-Reporting? Wir freuen uns über einen regen Austausch.

 

Bild: © sato – Fotolia.com

Gefällt dir dieser Blogartikel? Dann teile ihn gerne!

Über den Autor

Bastian Sens

Bastian ist seit 2010 Geschäftsführer der Sensational Marketing GmbH in Leverkusen. In seinen Büchern und Seminaren erklärt der Online-Stratege anschaulich, wie Unternehmen strategisch im Online-Marketing noch besser agieren können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.