Die perfekte Keywordrecherche für SEO

Keyword-Recherche – die Grundlage für deine Content-Optimierung

Wie schafft man es, seine Kunden nachhaltig zu begeistern – das fragt sich wahrscheinlich jeder (Online-)Marketer. Der erste Schritt bei der Optimierung einer Website führt so ziemlich als erstes zur Keyword-Recherche. Daran kommst du nicht vorbei, wenn du wichtige Hinweise auf die Bedürfnisse und Absichten deiner potentiellen Kunden erhalten möchtest. Denn genau das liefert die Keyword-Recherche: Durch deren Suchanfrage erfährst du, welche SEO-Strategie oder auch unternehmensübergreifende Online-Marketing-Strategie du fahren musst. Und ohne – da verschenkst du leider riesiges Potential.

In meinem Video erkläre ich dir genau, was es mit der Keyword-Recherche auf sich hat und welche Tools nützlich sind:

 

Wie sehen gute Keywords aus?

Ein Keyword sollte stets die Suchintention des Nutzers in den Fokus stellen. Hier unterscheidet man zwischen drei Kategorien: Die informationsorientierte Suchanfrage (wie?), die navigationsorientierte Suchanfrage (wo?) und die transaktionsorientierte Suchanfrage (jetzt kaufen). Diese Phasen zeigen die verschiedenen Stadien, die ein Konsument durchläuft, wenn er eine Kaufabsicht hat. Daraus abgeleitet existiert das AIDA(L)-Modell, das sich aus den Anfangsbuchstaben der verschiedenen Phasen zusammensetzt:

  • Attention (Aufmerksamkeit auf sich ziehen)
  • Interest (Interesse steigern)
  • Desire (Verlangen erzeugen)
  • Action (Handlung des Kaufs vollziehen)

Ich habe noch ein „L“ für Loyalty ergänzt, da mir die dauerhafte Kundenbindung gefehlt hat. Wichtig dabei ist, die gesamte Customer Journey zu beachten, d.h. alle Phasen abzubilden und nicht isoliert zu sehen.

Keyword-Recherche: Wie geht man am besten vor?

Im ersten Schritt deiner Keyword-Recherche geht es darum, möglichst viele Ideen und Keywords zu sammeln. Ein ganz simpler, aber nützlicher Tipp besteht darin, zu brainstormen: Was suchen deine Nutzer? Wie nennen deine Kunden das Produkt bzw. Dienstleistung? Recherchen in Google können dabei einen ersten Aufschluss geben. Ergänzend dazu kannst du mit Hilfe von Tools wie beispielsweise Google Search Console deine Ideen erweitern. Dort findest du nicht nur die Suchanfragen der meisten Klicks auf deiner Seite in den letzten 28 Tagen (bis zu den letzten 16 Monaten), sondern erhältst auch die Impressionen, CTR und durchschnittliche Position für jede Anfrage. Lege dabei ein besonderes Augenmerk auf Keywords mit hoher CTR, denn für diese Suchanfragen werden deine Seiten als besonders bedeutsam wahrgenommen.

Der erste Datenpool ist da – und dann?

Jetzt ist es an der Zeit zu schauen, wie relevant deine Keywords sind. Wie oft wird nach dem Keyword gesucht, wie hoch ist demnach das Suchvolumen? Das funktioniert beispielsweise sehr gut mit dem Tool Keywordtool.io. Dort kannst du dir ganz einfach einen Überblick verschaffen, wonach deine Zielgruppe Ausschau hält. Das Keyword-Tool extrahiert dabei alle relevanten Suchvorhersagen und stellt sie überschaubar dar. Das Schöne an dem Tool ist, dass es auch sehr selten gesuchte Anfragen liefern kann. Insbesondere bei speziellen Themen erhält man noch tiefere Einblicke in das Suchverhalten. Im Anschluss folgt ein wichtiger Schritt: Das Clustern und Priorisieren. Passe die Daten deinem Content an und hinterfrage deine Keywords in den folgenden Bereichen: Themen- und Zielgruppenrelevanz, Bedürfnisorientierung sowie verwandte Begriffe. Wie viele Keywords du für deine Keyword-Recherche final definierst, liegt letztendlich bei dir.

 

Du siehst: Die Keyword-Recherche deiner Website ist sehr wichtig und sollte zu Beginn jeder Optimierung durchgeführt werden. Überlege dir also genau, mit welchen Inhalten du die Bedürfnisse deiner Nutzer am besten erfüllen kannst.